Unsere Bio-Kartoffeln

…sind aus unserer Ernährung nicht wegzudenken. Sollen sie ja auch nicht. Kartoffeln schmecken süß oder salzig und enthalten jede Menge Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Je nach Rezept passen sie in einen gesundheitsbewussten Ernährungsplan oder sind glücklich machendes Soul Food.

Unsere Kartoffeln wachsen in sandigen Heideböden oder in den milden Lehmböden der Altmark. Probiert zum Beispiel unsere Sorten Princess, Goldmarie oder Birte. Jede eignet sich für eine bestimmte Rezeptart besonders gut. Findet es heraus! Der Anbau unserer Biokartoffeln schont die Umwelt auch schon bevor wir unsere Kartoffeln auf unseren Feldern auspflanzen. Vor dem Pflanzen unserer Knollen steht auf unseren Äckern eine “Zwischenfrucht”. Diese wird nicht geerntet, sondern bietet vielen Lebewesen einen Lebensraum, verbessert die Bodenfruchtbarkeit, sammelt Nährstoffe und schützt unsere Felder vor Erosion. Als Biobauern setzen wir keine synthetischen Pflanzenschutzmittel und Düngemittel ein.

Unsere Bio-Kürbisse

Unsere köstlichen Bio Hokkaido Kürbisse werden etwa Ende August geerntet. Die orange leuchtenden  Früchte werden sehr vorsichtig in Lagerkisten gepackt, da der Kürbis empfindlich gegen Beschädigungen ist. Nach der Ernte beginnen wir sofort mit dem Verkauf der wertvollen Früchte. In den Herbstmonaten kommt der Kürbis also frisch vom Acker in die Märkte. 

Mitte Mai werden unsere Bio-Kürbisse als Samen ausgedrillt. Kälte und Feuchtigkeit sind nichts für die Sonnenanbeter. Daher warten wir mit der Aussaat, bis sich der Boden schön erwärmt hat.

Unsere Sorten heißen zum Beispiel Orange Summer oder Kaori Kuri. Wir wählen Sorten die gesund bleiben und eine gute Lagerfähigkeit mitbringen. Geernteter Kürbis fühlt sich bei 12°C bis 15°C am wohlsten. Eine geringe Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls vorteilhaft. Ihr solltet euren Hokkaido also lieber im Wohnzimmer als im Keller lagern.

Unser Bio-Öle

…zum Kochen oder für Salate nutzen wir unsere goldgelben Sonnenblumenöle. Wir bauen die Sonnenblumen auf unseren Feldern in der Altmark an. Dadurch hat unser Öl einen geringeren CO2-Fußabdruck als andere Öle. 

…wird unser Bio-Öl nicht gefiltert sondern sedimentiert. So erhält es seinen kräftigen, (sonnen-)blumigen Eigengeschmack. Bei diesem Verfahren können geringe Mengen an Schwebstoffen in der Flasche zurückbleiben, was die Qualität aber nicht beeinträchtigt sondern ein typisches Merkmal der handwerklichen Herstellung ist. 

reichen bei den Gewürzölen von Zitrone, über Chili, Kräuter bis Knoblauch. Im Jahr 2021 werden wir zum erstem Mal eigenes Leindotteröl (sehr reich an ungesättigten Omega3 Fettsäuren) und Sonnenblume-Chia-Öl ins Programm aufnehmen.

Unser Bio-Rhabarber

…und kann dann 6-8 Jahre geerntet werden. Daher bezeichnet man den Rhabarber auch als Dauerkultur. Die Pflege der Pflanzen erfolgt in Handarbeit. Da wir als Biobauern keine chemischen Pflanzenschutzmittel einsetzen, hacken wir den Rhabarberacker mehrmals im Jahr mit einer Reihenhacke.   

der roten Köstlichkeit ist zweimal pro Jahr möglich. Wir beginnen im Mai und ernten ein zweites Mal etwa 4 Wochen später. Die gesamte Ernte muss von Hand erledigt werden, da keine Erntemaschinen für Rhabarber existieren. Bereits im April beginnen wir damit, die Blüten der Rhabarberpflanzen auszustechen. So stecken die Pflanzen die ganze Kraft in die Anlage von kräftigen und geschmacksintensiven Trieben.

…heißen Holsteiner Blut und Goliath. Klingt wie ein Gericht für Vampire –  eignen sich aber auch hervorragend zum Backen oder Mosten von Rhabarberschorle.    

Unsere Bio-zucchini

Die Pflanzen werden im Frühjahr auf den Acker gebracht. Einen Teil der Pflanzen ziehen wir vor und einen anderen Teil säen wir als Körner aus. Dadurch werden die Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten reif und können über einen längeren Zeitraum geerntet werden. 

Verwandt ist die Zucchini als Kürbisgewächs mit dem Hokkaido. Wir achten daher darauf, dass der Acker auf dem unser Kürbis wächst, möglichst weit von den Zucchini entfernt ist. Besonders Viruserkrankungen können ansonsten schnell von kranken Kürbispflanzen auf die Zucchini übertragen werden.  

Unsere Bio-Puten

ist wirklich kein besonders netter Ausdruck. Köstliche Pute beschreibt unsere Tiere deutlich treffender. Die Puten der Heidehöfe führen ein artgerechtes Leben. Sie kennen Sonne und Gras, Regen und Regenwürmer. Unsere Rasse „Kelly Bronze“ zeichnet sich durch langsames Wachstum und große Robustheit aus.

Die artgerechte Tierhaltung mit viel Bewegung führt zu einer hervorragenden Fleischqualität mit einem festen, marmorierten Fleischcharakter und einem ganz besonderen Geschmack. Genau richtig für eine gesunde Ernährung von Groß und Klein.

…gliedert sich in der Regel in mehrere Phasen. Elterntierherden, wo die Eier gelegt werden, und Brütereien sind häufig konventionell wirtschaftende Betriebe. Die geschlüpften Tagesküken werden von der Brüterei nach Geschlecht sortiert und zu dem Aufzuchtbetrieb gebracht.
Die Aufzucht findet dann auf einem ökologisch wirtschaftenden Hof statt. In unserem Fall ist das meist die Biohof Zieslübbe GbR. Die Tiere werden dort komplett im Stall gehalten, da die kleinen Lebewesen extrem empfindlich sind und auch ein leichtes Opfer für Beutegreifer wären. Die Aufzucht beginnt mit einer Stalltemperatur von ca. 35°C und wird dann mit zunehmendem Alter der Tiere immer weiter abgesenkt. Wenn die Tiere vollständig befiedert sind, kommen sie zu uns.

…ziehen die Tiere im Alter von ca. 6 Wochen in einen unsere Mobilställe. Das bedeutet, dass die Ställe für die Dauer eines Mastdurchgangs an einer Stelle verbleiben, anschließend gereinigt und an einen neuen Standort innerhalb der geschützten Fläche versetzt werden. Dieses Vorgehen sorgt für eine grüne Stallumgebung und reduziert den Krankheitsdruck für die nachfolgenden Tiere. Sie bleiben noch ca. eine Woche im Stall, bevor wir ihnen freien Zugang in den Außenbereich geben. Der Stall selbst hat zwei Klimazonen: Einen isolierten aber ungeheizten Bereich und einen Bereich mit Außentemperatur.

…wird so gewählt, dass wir vor dem Schlachttermin einen maximalen Besatz von 21kg/m² Lebendgewicht im Stall haben. Der Auslauf ist so dimensioniert, dass es über 10m² Auslauffläche pro Tier gibt. Die Hennen bleiben dann ca. 3 Monate bei uns, die Hähne ca. 4 Monate. Die Hennen erreichen ein Lebendgewicht von ca. 10kg bei der Schlachtung. Die Hähne können bis zu 18kg schwer werden. Vor der Schlachtung werden die Tiere vom Kreisveterinär begutachtet und als schlachttauglich freigegeben. Außerdem wird eine Probe auf Salmonellenbefall im Stall genommen und von einem Labor untersucht.

Die besten Tiere werden für den Verkauf direkt an den Kunden über das Edeka Center Nowak in Hankensbüttel bestimmt. Zur Schlachtung werden die Puten dann von uns verladen und zum Bauckhof in Klein Süstedt gebracht.

…ist die Kelly Bronzepute. Diese Rasse ist sehr robust und wächst langsam. Ein wichtiger Unterschied zu anderen Rassen ist, dass die Tiere nicht sofort mit dem Fleischansatz beginnen, sondern zunächst ein stabiles Skelett ausbilden. Damit sind unsere Puten gesund
und mobil und besonders Fuß- und Gelenkerkrankungen kommen selten vor. Die Pute fühlt sich auch bei kalten Außentemperaturen sehr wohl und ist gerne im Freiland unterwegs. Problematisch ist feuchte Witterung. An Regentagen werden die Tiere deshalb im Stall belassen. Die Tiere erhalten
aber an mehr als 1/3 ihrer Lebenstage Auslauf ins Freiland.

…ist nicht einfach. Besonders die Versorgung mit hochwertigen Aminosäuren ist eine Herausforderung. Wir füttern die Tiere teilweise mit selbst erzeugten Futtermitteln, teilweise kaufen wir Futter von der Zschortauer Futtermühle zu. Das dort gemischte Futter wird in seiner Zusammensetzung dem Lebensalter der Tiere angepasst. Die Mühle kauft die Rohprodukte z.B. Triticale, Weizen, Sojakuchen, diesen in der Regel aus Österreich, Sonnenblumenkuchen, Erbsen, Ackerbohnen, Maiskörner oder Hafer in Bioqualität zu. Eine Liste der anliefernden Betriebe liegt uns vor. Einen Teil unserer Getreideernte liefern wir auch an diese Mühle. Darüber hinaus mischen wir dem Futter selbst erzeugten Dinkel, Weizen oder Maiskörner zu. Im Auslauf nehmen die Tiere auch sehr viel Frischgras auf. Um eine Raufutteraufnahme auch bei Regen zu ermöglichen, wird zeitweilig auch Heu oder Stroh im Stall gefüttert.

…kommt zum Glück selten vor, da die Rasse sehr robust ist. Wir werden von der Tierarztpraxis WEK in Visbek betreut, da in dieser Praxis spezielle Geflügeltierärzte arbeiten. Alle 1 bis 2 Wochen nimmt ein Tierarzt die Tiere Augenschein. Eine Behandlung mit Antibiotika ist nur in extremen Ausnahmesituationen erlaubt. Sollten zwei Behandlungen notwendig werden, dürfen die Tiere nicht mehr als Bio verkauft werden. Unser Ziel ist es, die Entstehung von Krankheiten von vornherein zu vermeiden. Daher werden kranke Tiere möglichst schnell in einen Extrateil des Stalles gesetzt, um eine Ansteckung der restlichen Herde zu vermeiden und dort gepflegt.

Unsere Produkte über das Kalenderjahr

Wir wollen unsere Märkte und unsere Kunden gerne das ganze Jahr mit den leckeren Produkten von den Heidehöfen beliefern. Leider schränken Erntezeit und Lagermöglichkeit die Verfügbarkeit ein. Hier eine einfache Übersicht, wann Du welche Produkte kaufen kannst.

Empfehle uns weiter:
Scroll to Top